Historie von Astrophytum myriostigma v. columnare (K. Schumann) Tsuda
1895 Über säulenförmige Astrophytum myriostigma wird in der deutschen Kakteengesellschaft diskutiert. In einer zweiten Sitzung kommt man dann zu dem Ergebnis, die Säulenform sei kein Ergebnis der Kultivierung sondern eine in der Natur vorkommende Varietät. HIRSCHT, K. (1895): Aus der Gesellschaft der Kakteenfreunde Monatsschrift f. Kakteenkunde 5 (7): 111 und 5 (8): 127
1898 Erstbeschreibung als Echinocactus myriostigma v. columnaris durch SCHUMANN, K. (1898): Gesamtbeschreibung der Kakteen, Monographia Cactacearum, J. Neumann Verlag, Neudamm: 321
1926 stellt Prochonow bei der Hauptversammlung der deutschen Kakteengesellschaft Importpflanzen mit 50 cm Höhe vor: PROCHNOW, P. (1926): Die Jahreshauptversammlung in Leipzig, Zeitschrift f. Sukkulentenkunde 2 (14) 230-236
1927 Nachbeschreibung als Echinocactus myriostigma v. columnaris durch MÖLLER, H. (1927): Beobachtungen an Astrophyten Zeitschrift f. Sukkulentenkunde 3 (3): 53-54
1934 Umkombination zu Astrophytum myriostigma v. columnare durch: Tsuda, M. (1934): Cultivation of cacti, I. Astrophytum, Syaboten 1: 12
1939 Standortbeobachtungen von Astrophytum myriostigma v. columnare: VIERECK, H. W. (1939): Astrophyten, wie sie der Sammler in den Heimatgebieten sieht Beiträge z. Sukkulentenkunde Jg. 1939 (1): 6. Interessanterweise berichtet Viereck, dass die Varietät tulense als Synonym verwendet wird. Auch nennt er die Gegend von Tula als Vorkommen von Astrophytum myriostigma v. columnare.
1979 Sadovsky und Schütz versuchen mit Astrophytum columnare die Pflanzen zum Artrang zu erheben. Kein Fachmann oder Botaniker ist dieser Auffassung gefolgt. Die angegebene phylogenetische Begründung ist obsolet, da das System der Taxonomie nicht auf dem evolutiven Alter der Pflanzen aufbaut. SADOVSKY, O.; SCHÜTZ, B. (1979): Die Gattung Astrophytum Flora-Verlag, Titisee-Neustadt: 159
Beschreibungen
Astrophytum myriostigma v. columnare
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