Astrophytum Lem. (Cactaceae) Heinz Hoock


Astrophytum caput-medusae, Kreuzungsversuche s. auch Monografie S. 177
A. capricorne < A. caput-medusae: Die Frucht entwickelt sich ganz normal und besitzt zahlreiche Samen; s. hierzu u.a. S. 109, 112, 245 des Buches.
Unter der Lupe oder dem Auflichtmikroskop wird an den eingefallenen Samen sofort klar, dass sie keinen Embryo enthalten (s. eingeblendete Zahlen). Es handelt sich um eine postzygotische Sterilität, weil offensichtlich eine Verschmelzung der Gameten erfolgt ist.

Alle bisherigen Kreuzungsversuche des Autors ergaben entweder keinen Fruchtansatz
A. caput-medusae < A. capricorne
A. caput-medusae < A. capricorne v. niveum
A. asterias < A. caput-medusae
A. myriostigma ssp. tamaulipense < A. caput-medusae

oder die entwickelten Früchte besaßen "taube" Samen ohne Embryo
A. capricorne < A. caput-medusae (s. oben)
A. capricorne v. niveum < A. caput-medusae
A. capricorne v. senile < A. caput-medusae

Leider findet sich für die Aussage von LÜTHY, J.; DICHT, R. (2007 S. 151) es gäbe bereits chlorophyllgeschädigte Primärhybriden kein Quellennachweis.

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