Die Bestäuber der Astrophyten
Über die Bestäuber der Blüten gibt es leider keine Feldbeobachtungen. Es ist aber zu vermuten, dass ganz wesentlich Solitärbienen wie etwa Diadasia rinconis (Apidae) beteiligt sind. Deren Flugweiten sind höchstens etwa 1000 m, daraus ergeben sich wichtige Schlüsse für den genetischen Fortpflanzungsmechanismus kleiner, begrenzter Populationen. In einer Studie über Fruchtansatz und Samenzahlen bei freier Bestäubung von Astrophytum asterias in Starr County ergaben sich bei 35 Blüten lediglich 7 Früchte mit durchschnittlich 15 Samen (A. W. STRONG; P. S. WILLIAMSON 2007: The Southwestern Naturalist 52 (3) p. 341-346). Bei Handbestäubung zählt man im Mittel 70 Samen pro Frucht. Die Effektivität der Bestäubung und damit Fortpflanzung einer Population hängt also ganz wesentlich auch mit den Umweltbedingungen für die Bestäuber zusammen.
In Kultur findet man als Bestäuber Bienen, Hummeln, Fliegen und Schwebfliegen.
Bilder:
Bestäuber in Kultur
Bestäubung und Samengewinnung
Schutz der Nektarkammer
Gattung Astrophytum
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