Historische Daten um Astrophytum coahuilense (MÖLL.) KAYS.
1911 J. A. PURPUS berichtet in der Monatsschrift für Kakteenkunde über Entdeckungen seines Bruders Carl in Mexiko, die zum Teil auf das Jahr 1904 zurückdatieren. Neben vielen anderen neuen Sukkulenten fand er in Coahuila eine "weiße" Form der Bischofsmütze, deren "grüne" Variante schon seit 1839 aus dem Staat San Luis Potosi bekannt ist.
1911 In derselben Zeitschrift wie J. A. PURPUS beschreibt R. MEYER rotschlundig blühende Myriostigmen aus der Sammlung GRÄSSNER, Perleberg.
1922 OCHOTERENA erwähnt ein Myriostigma, das bei Monterrey wachsen soll. Es kann sich dabei nur um die coahuile Bischofsmütze handeln. Aber kein Sammler hat sie jemals dort wieder gefunden.
1927 Kreuzungsversuche durch H. MÖLLER zwischen beiden Formen der Bischofsmützen schlagen fehl. Er beschreibt die Form aus dem Norden als Echinocactus myriostigma subsp. coahuilensis, da sich Blüten, Frucht und Sämlinge wesentlich von der Form in San Luis Potosi unterscheiden.
1932 Erstbeschreibung von Astrophytum coahuilense durch K. KAYSER, veröffentlicht in der Zeitschrift Der Kakteenfreund.
1944 M. MEGATA wiederholte die Kreuzungsversuche der Vorgänger und betrachtet das Coahuilense als eigene Art, dem er später den Namen Astrophytum albissimum geben will.
1974 C. GLASS & R. FOSTER bestätigen durch eine Standortaufnahme die Aussage von Carl PURPUS, daß Astrophytum coahuilense und Astrophytum capricorne v. senile nördlich Viesca gemeisame Areale bewohnen (die Autoren zitieren Astrophytum myriostigma v. coahuilense und Astrophytum capricorne v. minor).
1987 Feldstudie von U. BERNHARD über Astrophytum coahuilense im British Cactus and Succulent Journal.
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Astrophytum coahuilense
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