Astrophytum asterias, Morphologie
Körper unverzweigt, flach, dunkelgrün.
Durchmesser 3(8)16 cm.
Höhe 2 bis 6 cm. Am heimatlichen Standort eben mit der Bodenoberfläche, der Pflanzenkörper wächst dort fast völlig unterirdisch. Nur in Kultur im Alter manchmal kugelig bis säulig.
Wurzel: der unterirdische Körper ist fleischig, rübenförmig, mit feinen Wurzeln.
Rippen 5(8)11, flach, selten Rippenkanten leicht erhöht, manchmal vertieft. Die normale Rippenzahl acht ist unabhängig vom Alter der Pflanze sehr konstant.
Dornen: Keine. Nur als Sämlinge bis etwa 6 Monate Dornenrudimente die abfallen.
Flocken weiß in unregelmäßigen Mustern, manchmal bogenförmig um die Areolen. Nur bei Kulturpflanzen sehr dicht. Am Standort gibt es auch völlig flockenfreie Exemplare.
Areolen rund, mit cremefarben bis weißen Haaren, bis 6 mm Durchmesser. Die Areolen sind normal in einem variablen Abstand bis zu 10 mm angeordnet, können aber insbesondere bei Kulturpflanzen ineinander fließen.
Blüten aus dem Vegetationspunkt, (60)74 mm Durchmesser, normal gelb mit rotem, orange oder selten reingelbem Schlund. Es kommen auch Blüten mit rosa gefärbtem Perianth vor, nicht zu verwechseln mit der Tatsache, dass bei allen Astrophyten die Blütenfarbe mit zunehmender Blühdauer nach rosa tendiert ("Vergissmeinichteffekt"). Stempel mit 1(6)9 Narben. Blühfähig ab 3 cm Pflanzendurchmesser.
Frucht beerenförmig, insbesondere am unteren Bereich völlig nackt, ohne Dornen, im oberen Bereich behaart. Im reifen Zustand rosa bis bleigrau. Sie öffnet nicht wie die anderen Arten sondern "zerfällt" im unteren Bereich. Reifezeit 20(31) Tage.
Samen an rosafarbigen, gequollenen Samensträngen die offensichtlich der Verbreitung durch Ameisen oder Nagetieren (Vögel?) dienen. Samenfarbe von hell rostfarben bis tiefschwarz. Die Farbe wird mit der Reifedauer wie bei allen Astrophyten dunkler. Samenzahl pro Frucht (67)134. Ca. 2 mm groß, mützenförmig.
Sämlinge mit sehr sukkulenten Keimblättern. Hypokotyl ebenfalls sehr sukkulent, kugelförmig reduziert. In den ersten Wochen und Monaten mit Dornenrudimenten. (Vergleich A. asterias - A. capricorne)
Mimese durch silhouettenlosen Wuchs, Sandbedeckung, Rippenfurchen erscheinen als Risse im Sand.
Literatur vom Autor:
Ein Zufall mit weitreichenden Folgen...
Am Standort von Astrophytum asterias in Texas..
Eine Überraschung am Standort von Astrophytum asterias...
Erstbeschreibung
Astrophytum asterias
Astrophytum asterias cv. Super Kabuto & Miracle Kabuto
Bilder
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