Astrophytum asterias
Bemerkungen zur Historie
Vermutlich hat Baron von Karwinski Astrophytum asterias bereits 1842 entdeckt, da Zuccarini Pflanzen im Frühjahr 1843 erhielt und bei den damaligen langen Transportzeiten zu Lande und zur See sicher schon mehrere Monate vergangen waren - immer vorausgesetzt, Karwinski war der Absender. Außer nach München und St. Peterburg gelangte der Neufund auch in die damals berühmte Sammlung SALM-DYCK, J. (1850), sowie zur Kakteenhandlung von Haage jun. F. A. in Erfurt. Vermutlich durch Pflegefehler verschwand aber Astrophytum asterias schon lange vor der Jahrhundertwende. Britton, N. L. & Rose, J. N. berichten, dass der Sammler Solis 1919 aus der mexikanischen Seite des Rio Grande Tales Pflanzen erhalten hat, aber an der Identität dieser Exemplare mit Asterias wird gezweifelt. Vermutlich sind die Zweifel unberechtigt, denn nicht nur Contreras, F. sammelte dort Pflanzen nach, sondern auch gewissenlose Händler, die das Habitat bereits um 1935 wieder leer plünderten. Einen Eindruck vom Wert des 1923 durch Fric, A. V. wieder gefundenen Astrophytum asterias vermittelt ein Inserat der Fa. Haage, jun. F. A. aus dem Jahr 1924 in der Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Der Preis von 40 Mark für eine Pflanze mit vier Zentimeter Durchmesser entsprach damals etwa dem halben Monatslohn eines gut verdienenden Industriearbeiters, der das große Glück hatte einen Arbeitsplatz zu haben. Hinzu kam, dass Fric die meisten seiner Asterias zur Samengewinnung sowie Kreuzungsversuche für die „Pragohybriden“ zurückbehielt und somit das Angebot weiter begrenzte.
Literatur vom Autor:
Ein Zufall mit weitreichenden Folgen...
Am Standort von Astrophytum asterias in Texas..
Eine Überraschung am Standort von Astrophytum asterias...
Erstbeschreibungen
Astrophytum asterias
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